Vertiefende GFK Seminare und Workshops

GFK und Trauma

Gemeinsam mit Thomas Meewes 

Wenn alte Wunden nicht heilen konnten, und später in bestimmten Situationen berührt werden, scheint vieles, was wir durch die GFK gelernt haben, nicht mehr zugänglich zu sein. Wir reagieren dann auf eine Weise, die wir meist nicht bewusst gewählt haben und die uns und andere verletzt. Wir können jedoch lernen, unseren inneren, erwachsenen Anteil zu aktivieren, so dass unsere jüngeren, verletzten Anteile liebevoll von uns selbst gehalten und reguliert werden.
Es geht hier vor allem um Entwicklung- bzw. Bindungstrauma, das meist unbewusst und unbeabsichtigt durch Störungen in der Bindung zu frühen Bezugspersonen entstanden ist und das die allermeisten Menschen erfahren haben. Auch wurden wir alle in eine Welt hineingeboren, die über Jahrtausende Traumata erlitten hat: Kriege, Unterdrückung, Diskriminierung, Pandemien, Umweltkatastrophen.Auch kollektives Trauma hat eine Wirkung auf unsere persönliche Entwicklung und auf die Entwicklung der Menschheit.
„Trauma ist das Gegenteil von Verbundenheit. Wird ein Trauma aktiviert, verlieren wir die Verbindung zu uns selbst, unserem Körper und zur Gemeinschaft.“ (Dami Charf)
Es ist darum von großer Bedeutung, dass wir uns unseren Traumata zuwenden, individuell und kollektiv, nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Gemeinschaften, in denen wir leben.
Sowohl Einzelpersonen, als auch Paare können von unserem Seminar profitieren.
Neben theoretischem Wissen über Trauma, wollen wir Raum für Austausch und Übungen geben.
Teilnahmevoraussetzung: GFK Kenntnisse, Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, Bereitschaft zur Selbstverantwortung.
Termin: 9./10. Juli 2022 (AUSGEBUCHT - WARTELISTE) - weitere Termine in 2023 in Planung
Zeiten: S
a.: 10.00 - 17.00 | So.: 10.00 -17.00
Ort: Zentrum zum Leben | Holländische Reihe 31 a | 22765 Hamburg-Ottensen.
 

Trauma informierte GFK – Vertiefung über 3 Tage

Gemeinsam mit Thomas Meewes

Wir möchten mit diesem Seminar Informationen über Trauma mit der GFK verbinden.
Es ist als Fortsetzung zu unseren „GFK und Trauma“ Seminaren gedacht, kann in Ausnahmefällen aber auch gebucht werden, wenn genug Vorkenntnisse zur GFK und Bindungs- bzw. Entwicklungstrauma vorhanden sind.
Ein Bindungstrauma kann durch Störungen in der Bindung zu frühen Bezugspersonen entstehen, aber auch durch Verlust von erlebter Sicherheit in einer Welt, in der Kriege, Unterdrückung, Diskriminierung, Pandemien, Umweltkatastrophen zur „Normalität“ gehören.
Die allermeisten Menschen tragen ein solches Trauma in sich, es kann sich auf individueller, kollektiver oder transgenerationaler Ebene zeigen. Es hat eine Wirkung auf unsere persönliche Entwicklung und auf die Entwicklung der Menschheit.
Eines der wichtigsten GFK Prinzipien ist „Verbindung vor Lösung“. Trauma jedoch ist das Gegenteil von Verbindung. „Wird ein Trauma aktiviert, verlieren wir die Verbindung zu uns selbst, unserem Körper und zur Gemeinschaft.“ (Dami Charf)
Wir verstehen die Beschäftigung mit Trauma darum als eine wichtige Basis für das tiefere Verstehen und Anwenden einer gewaltfreien Haltung.
Inspiriert zu diesem Seminar haben uns die Arbeiten und Fortbildungen von Thomas Hübl, Terry Real, Sarah Peyton, Dami Charf, Stephen Porges und Deb Dana, Peter Levine, Gabor Mate, Laurence Heller, Jan Bergstrom und unsere spirituellen Lehrer*innen, die uns nach wie vor auf unserem eigenen Traumaheilungsweg begleiten.
Neben theoretischen Inputs wird es viel Raum für Austausch und Selbsterforschung geben.
Termin: 1.-3. Oktober 2022
Zeiten: Sa.: 10.00 - 17.00 | So.: 10.00 -18.00 | Mo.: 10.00 - 16.00 
Ort:
Zentrum zum Leben | Holländische Reihe 31 a | 22765 Hamburg-Ottensen.
Kosten: 330 €
>> zur Anmeldung